Triathlon


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geschichte des triathlons

Jahr: Ereignis:
1974 Am 25. September findet der erste offizielle Triathlon der Geschichte in San Diego statt - 46 Athleten waren damals am Start.  
1978 Am 18. Februar fällt auf Hawaii der Startschuss für den ersten Ironman (3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und am Ende 42, 195 km Laufen). Der US-Amerikaner Gordon Haller war der erste welcher sich die Goldmedaille in 11:46:40 Stunden gesichert hatte.  
1979 Am 14. Januar findet der zweite Ironman Hawaii statt. Erstmals startet auch eine Frau: Lyn Lemaire aus Boston.  
1980 Der dritte Ironman Hawaii schrieb vor allem wegen Dave Scott Geschichte. Erstmals wurde der Wettkampf unter 10 Stunden fertig gemacht. Die offizielle Siegerzeit betrug 9:24:33 Stunden. Damals waren mehr als hundert Teilnehmer am Start. Der Anlass wurde durch den TV-Sender ABC erstmals Live ausgetrahlt, dies verschaffte der noch jungen Sportart Triathlon weltweite Popularität. Von nun an waren der Weiterentwicklung des Triathlon keine Grenzen mehr gesetzt. 
1981 In der damaligen Tschechoslowakei findet der erste Triathlon in Europa statt.
1982 Am 25. April findet in Essen der erste Triathlon in Deutschland statt. Die Distanzen waren aber nicht gleich wie heute. Es standen 1 km Schwimmen, 70 km Radfahren und zum Schluss noch 10 km Laufen auf dem Wettkampfprogramm.  
1983 Manuel Debus gründet in Nürnberg den Deutschen Triathlon Verband (DTV).  Im selben Jahr wird die Europäische Triathlon Union (ETU) gegründet.
1984 Die erste deutsche Meisterschaft findet in Immenstadt statt. Auf dem Rennprogramm stehen 1,9 km Schwimmen, 115 kmRad fahren und 29 km Laufen. 
1985 In Immenstadt wird die erste offizielle Europameisterschaft ausgetragen. Am 23. Februar fusionieren zudem der Deutsche Triathlon Verband (DTV) mit dem Deutschen Triathlon Bund (DTrB). Neu gehen die beiden Verbände unter dem namen Deutsche Triathlon Union (DTU) gemeinsame Wege. 
1985 Gründung des schweizerischen Triathlonverbandes «Swiss Triathlon».
1986 Erstmals finden Schweizermeisterschaften statt. Über die damalige Kurzdistanz, heute olympische Distanz, von
1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen, geht der Sieg an Vroni Steinmann und Daniel Annaheim. 
1987 Der DTU wird nach dessen Antrag erfolgreich in den Deutschen Sportbund (DSB) aufgenommen. In Australien findet die erste (inoffizielle) Kurzstrecken-WM statt (1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren, 10 km Laufen).  
1988 Von nun an müssen sich alle Europäer, welche am Ironman Hawaii starten wollen am Triathlon in Roth qualifizieren.  
1989 Die Internationale Triathlon Union (ITU) wird gegründet. Im französischen Avignon gehen Erin Baker (Neuseeland) und Mark Allen (USA) als erste offizielle Kurzstrecken Weltmeister in die Geschichte des Triathlons ein.  
1989 Austragung der ersten Schweizermeisterschaft im Duathlon. Sieger werden Dolorita Gerber bei den Frauen und Christian Demand bei den Herren. 
1990 Am 12. Mai wird der Triathlon-Verband der DDR ins Leben gerufen. Noch im selben Jahr wird er in die DTU integriert.  
1994 Das Internationale Olympische Komitee (IOC) nimmt den Triathlon in das Programm der Spiele für das Jahr 2000 auf. Die olympische Distanz: 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen.  
1996 Lothar Leder bleibt in Roth als erster Athlet unter der magischen 8-Stunden-Grenze im Ironman (7:57:02 Stunden). 
1997 Thomas Hellriegel gewinnt als erster Deutscher den Ironman Hawaii in 8:33:01 Stunden, nachdem er ein Jahr zuvor «nur» Zweiter geworden war.  
1999 Der Schweizer Olivier Bernhard läuft am Ironman Hawaii die bislang schnelleste Schweizerzeit und den damaligen Rekord über 42,195 km. Der Schweizer Rekord konnte bis heute niemand knacken - er bleibt bestehen. 
2000 Bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney holt Stephan Vuckovic sensationell die Silbermedaille. Vor ihm läuft allerdings der Kanadier Simon Whitefield und bei den Frauen die Schweizerin Brigitte McMahon ins Ziel.  
2002 Der Holsten City Man in Hamburg ist der erste Triathlon in Deutschland, der im Zentrum einer Grossstadt ausgetragen wird. Mit fast 3'000 Teilnehmern ist die Veranstaltung ein Riesenerfolg. Die Popularität des Triathlonssports steigt weiter. 
2003 Im ungarischen Tiszaujavaros gewinnt Anja Dittmer ihr erste Weltcuprennen. Bei den darauffolgenden Weltcups in Hamburg und Nizza wiederholt die Neubrandenburgerin dieses Kunststück.  
2004 Anja Dittmer gewinnt erstmals den Gesamt-Weltcup. Normann Stadler den Ironman Hawaii. Hawaiisiegerin Nina Kraft wird des Epo-Dopings überführt - eine der schwärzesten Stunden der Triathlongeschichte. In Athen werden Kate Allen (AUT) und Beva Docherty (NZL) Olympiasiegerin.  
2005 Faris Al-Sultan gewinnt als dritter Deutsche die «Mutter aller Rennen» auf Hawaii. Bei der Premiere der Asics Schüler-Tour sind 15'000 Nachwuchstriathleten am Start.  
2005 Die Olympia Sigerin (2000) Brigitt McMahon wird positiv auf die Dopingsubstanz EPO getestet. Nur ein Jahr nach Anja Dittmer gibt es eine zweite schwarze Stunden für den Triathlon. McMahon gab den Doping Konsum zu. Gegen die Schweizerin wurde eine zweijährige Sperre verhängt, sie trat darauf hin mit sofortiger Wirkung aus dem Leistungssport zurück. 
2006  Mehr als 20'000 Schülerinnen und Schüler starten bei der zweiten Auflage der Asics Schüler Tour. Normann Stadler gewinnt den Ironman Hawaii, ebenfalls zum zweiten Mal. 
2007 Daniel Unger wird in Hamburg als erster Deutscher Triathlon Weltmeister, mehr als eine halbe Million Fans verfolgen dies.  
2007 Erste Austragung des Ironman 70.3 Switzerland in Rapperswil-Jona. Die Goldmedaille holten sich zwei Schweizer. Bei den Männern Ronnie Schildknecht und bei den Frauen Nicola Spirig.
2008 Jan Fordeno gewinnt bei den Olympischen Spielen in Peking die Goldmedaille im Triathlon. Bei der Wahl zum Sportler des Jahres landet er auf dem dritten Platz. Der Triathlon ist erwachsen geworden.
2009 Die Weltmeisterschaft geht in Serie - die besten Triathleten der Welt wird nicht mehr in einem, sondern in acht Rennen ermittelt. Erste Titelträger im neuen Format sind Alistair Brownlee und Emma Moffat. Die Britin Chrissie Wellington drückt in Roht den Langstrecken-Weltrekord auf 8:31:59 Stunden. 
2010 Deutschland hat seinen zweiten Ironman - neben Frankfurt ist nun auch Regensburg ein Qualifikationsrennen für Hawaii. Die Ironman-Serie selbst bekommt Konkurrenz durch die Challenge-Serie und die neuen TriStar-Events.
2010 Die Schweizerin Karin Thürig fährt die 180,2 km lange Radstrecke als schnellste Frau. 4:44:22 Stunden benötigt sie dafür. Im nachfolgenden Jahr 2011 Top sie ihre Zeit gar um 2 Sekunden. 
2012 Es wird entschieden, dass Triathlon ins Programm der Paralympics aufgenommen wird. Erstmals wird dies 2016 in Rio de Janeiro der Fall sein. 
2012  Die Schweizerin Nicola Spirig wird Olympiasiegerin in London. Bei den Männern holt sich der Brite Alistair Brownlee die Goldmedaille. 
2013  Ironman 70.3 Switzerland: Von den Veranstaltern wurde angekündigt, dass die Schwimmstrecke aufgrund zu niedriger Wassertemperatur gestrichen und anstelle dessen einen 4,5 Kilometer langen Lauf zu ersetzen. Nach einem Murenabgang musste der Ironman 70.3 in der Schweiz dennoch abgebrochen werden, denn die Radstrecke war unpassierbar - verletzt wurde niemand. 
2015 Triathlon ist Bestandteil der 1. European Games in Baku. Den Sieg holt sich bei den Frauen die Schweizerin Nicola Spirig und bei den Männern der Brite Gordon Benson. 
2015 Die Schweizerin Daniela Ryf gewinnt den Ironman Hawaii, nachdem sie im Vorjahr zweite wurde. Mit einer Zeit von 8:57:57 Stunden blieb sie unter der 9 Stunden Marke. Beim Radfahren kam sie mit 4:50:26 Stunden gar mit eine Top-Ten Zeit aller Ironman Hawaii ins Ziel. Daniela Ryf wird in der Bestenliste als Beste Schweizer-Triathletin auf der Ironman-Distanz geführt.
2015 Mit einer Zeit von 8:14:39 Stunden holt sich der Deutsche Jan Frodeno zum zweiten mal den Königstitel. Nach dem Sieg am Ironman Hawaii wird er zu dem zum deutschen Sportler des Jahres 2015 gewählt. 
2016

Die Schweizerin Daniel Ryf konnte ihren Weltmeistertitel im Ironman auf Hawaii verteidigen. Der Schweizerin gelang sogar ein neuer Streckenrekord. Mit 8:46:46 Stunden lief die Europäerin ins Ziel und verbesserte den alten Rekord (8:52:14) um über eindrückliche 5 Minuten. Ryfs Vorsprung auf die zweitklassierte Mirinda Carfrae aus Australien betrug im Ziel satte 23 Minuten. Dritte wird die US-Amerikanerin Heather Jackson. 

Jan Frodeno verteidigt seinen Ironman Weltmeistertitel auf Hawaii. Er läuft mit einer Zeit von 8:06:30 Stunden ins Ziel ein. Den zweiten Platz holt sich Sebastian Kienle. Der dritte Platz belegte mit Patrick Lange ebenfalls ein deutscher. Er zeigte eine überdurschnittliche Leistung beim abschliessenden Marathon und verbesserte seine Platzierung vom 23. Rang auf den 3. Rang. Weiter konnte Patrick Lange den seit 27 Jahre bestehenden Streckenrekord im Marathon um 19 Sekunden verbessern. Der neue Rekord liegt nun bei: 2:39:26 Std. 

An den olympischen Sommerspielen in Brasilien schaffte es Nicola Spirig nicht ihren Titel zu verteidigen, sie holte sich hinter der US-Amerikanerin Gwen Jorgensen Silber. Bronze holte sich die Britin Vicky Holland. Bei den Männern siegten das britische Brüderpaar Alistair Brwonlee vor seinem Bruder Jonathan Brownlee. Dritter wurde Henri Schoeman aus Südafrika. 

 


Video: Die Geschichte des Ironman